Barak Obama in Merlischachen oder From Then To Now And Before

Barak Obama in Merlischachen oder From Then To Now And Before

Barack heisst eigentlich Bentley, stammt aus Trinidad und war ein Freund meiner Mutter und damals bei uns zu Besuch in Merlischachen (also mitten in der Zentralschweiz der 70er Jahre!). Doch so unterschiedlich die Geschichten unserer Leben sind, so spannend sind sie auch. Umso mehr, wenn diese Lebensgeschichten in 7 Tanzsoli gezeigt werden. Unter dem Titel

From Then To Now And Before

zeigen Deborah Gassmann, Claudine Ulrich, Irina Lorez, Kurt Dreyer, I-Fen Lin, Beatrice Im Obersteg und Ha Young Lee Episoden und Momente aus ihrem persönlichen Leben aber auch als Tänzer_innen. So teilen sie mit dem Publikum prägende Lebensmomente und tänzerische Erfahrungen, wichtige Erlebnisse und unvergessliche Momente.

Freitag, 05. Mai, 20.30 h, Südpol Luzern, Reservation
Samstag, 07. Mai, 18.30 Uhr, Südpol Luzern, Reservation

Der Abend ist ein Produktion der IG Tanz Zentralschweiz in Koproduktion mit Südpol Luzern und Tanzfest Luzern.

20 Jahre – 20 Prozent – 20 Tage

20 Jahre – 20 Prozent – 20 Tage

Nicht bereits vor 50 Jahren (um die Beatles glücklich zu machen), aber genau heute vor 20 Jahren, am 12. Dezember 1994, sind die ersten Tim Buktu Gratispostkarten in damals 15 Restaurants verteilt worden. Aus diesem Anlass möchte Tim Buktu mit dem folgenden Angebot danke sagen:

20 Prozent Rabatt

Für die Dauer von 20 Tagen (bis am 1. Januar 2015) können Sie Ihre Buchungen für das gesamte nächste Jahr mit 20% Rabatt auf alle Angebote reservieren. Die Reservierungen können auf der Jubiläums-Website oder per E-Mail vorgenommen werden.

Galerie Tim Buktu

Die erste Postanschrift von Tim Buktu war Mythenstrasse 5 in Luzern. Ein altes Gewerbegebäude in einem Innenhof hinter dem Restaurant Parterre bot 1995 günstigen Platz um nicht nur mit dem Gratispostkartengeschäft zu beginnen. Auf einer Fläche von ca. 150 m2 konnte gleich auch eine Galerie betrieben werden. Zugetragen hat uns diese Räumlichkeiten Erich Lötscher, der Gründer von Power Solutions (versorgte uns mit dem ersten Occassions-Mac-Computer mit 14 Zoll Monitor), dann ebenso von der Agentur Cyan und was er jetzt genau macht, entzieht sich meinem Wissen.

Comix-Werkschau Schweiz
Die erste Ausstellung im April 1995 war eine Comix-Werkschau Schweiz in Zusammenarbeit mit Fumetto – wobei Schweiz ein bisschen übertrieben war: M.S. Bastian, Felice Bruno, Andrea Caprez, Paolo Friz und Andreas Gefe sowie den berühmten Comix-Kleingalerie-Zyklus, bei dessen Vernissagen beim Kreisel am Bundesplatz viele Verkehrsunfälle beobachtet werden konnten.
Einladungs-Postkarte von Werner Kiechler R.I.P.

Piero Galbusera
Piero Galbusera bestritt die zweite Ausstellung im Mai 1995. Zum ersten Mal konnte auch ein Bild verkauft werden. Jupi! Piero Galbuseras Ausstellung war ziemlich düster. Die Fenster mussten wir mit schwarzem Stoff zumachen, damit kein Licht mehr reinkommen konnte und zur Beleuchtung mussten Kerzen genügen. Dafür war Piero ein ein heiterer Mensch, der uns ab und zu mit Operngesang überraschte!
 Postkarte von Piero Galbusera

Caesar Balmer
Die dritte und für uns finanziell erfolgreichste Ausstellung hatte am 9. Juni 1995 um 19 Uhr Vernissage. Die Holzskulpturen von Caesar Balmer fanden grosses Gefallen. Für den Mann mit den grauen Rastas war es die erste Einzelausstellung überhaupt. Ich glaube, dass nun alle seine Freunde und Verwandten eine Skulptur von ihm besitzen. Auf den Fotos sieht man gut, wie grosszügig die Räumlichkeiten an der Mythenstrasse waren.
Postkarte mit Skulptur von Caesar Balmer

Annegret
Vierte und letzte Ausstellung an der Mythenstrasse kam von Annegret. Die ehemalige Bassistin von „The Reaction“, einer Luzerner Sixties Band, überraschte mich schon ein bisschen mit Ihrem Thema: „Eine Ausstellung für, mit, über, von Dämonen“. Jetzt wurde es gleich noch zweimal düsterer als an der Galbusera-Ausstellung. Wieder mussten die Fenster vermacht werden – diesmal mit schwarzen Plastikplanen. Ausserdem gabs noch einen Dark-Room für Meditationen? Jedenfalls war es sehr mystisch. Wir wurden mit Weihrauch eingenebelt und mit Trance-Musik zum abheben gebracht.
Postkarte von Annegret

Mythenstrasse Abschiedsparty
Wie das so ist mit alten Gewerbehäusern in der Stadt, irgendwann werden sie immer abgerissen und durch etwas „nützlicheres“ ersetzt. Wir wussten natürlich schon von Anfang an, dass wir nur ein Jahr Zeit haben, aber wenn es dann soweit ist, tuts einem trotzdem Leid, denn wir hatten viel Arbeit (und möglichst wenig Geld investiert), damit aus dem anfänglich hässlichen Gewerbeteil eine ansprechende Galerie wird. Jä nu – die Abschiedsparty war jedenfalls ein schöner Abend, der jedoch eine Busse wegen Nachtruhestörung folgte. Wir hatten tolle Gäste (siehe Bild), wunderbare Attraktionen (eine Eis-Installation von René Odermatt), schöne Musik (ich glaube es war eine Art Jazz) und die besten DJs und es dauerte bis zum Morgengrauen.
Postkarte von Annegret

Weitere Erinnerungen folgen…